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<title>Der Bürger als Edelmann</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Der Bürger als Edelmann</span></h1>
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<tbody><tr>
<th colspan="2">Daten
</th></tr>
<tr>
<td style="width:40%;">Titel:
</td>
<td style="width:60%;"><b>Der Bürger als Edelmann</b>
</td></tr>
<tr>
<td>Originaltitel:
</td>
<td><b>Le Bourgeois gentilhomme</b>
</td></tr>
<tr>
<td>Gattung:
</td>
<td><a href="Com%C3%A9die-ballet" title="Comédie-ballet">Ballettkomödie</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Originalsprache:
</td>
<td>Französisch
</td></tr>
<tr>
<td>Autor:
</td>
<td>Molière
</td></tr>
<tr>
<td>Musik:
</td>
<td>Jean-Baptiste Lully
</td></tr>
<tr>
<td>Erscheinungsjahr:
</td>
<td>1671
</td></tr>
<tr>
<td>Uraufführung:
</td>
<td><a href="14._Oktober" title="14. Oktober">14. Oktober</a> <a href="1670" title="1670">1670</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Ort der Uraufführung:
</td>
<td><a href="Schloss_Chambord" title="Schloss Chambord">Schloss Chambord</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Ort und Zeit der Handlung:
</td>
<td>Paris, Mitte des 17. Jahrhunderts
</td></tr>
<tr>
<th colspan="2" style="text-align:left;">Personen
</th></tr>
<tr>
<td colspan="2">
<ul><li><b>Monsieur Jourdain</b>, bourgeois.</li>
<li><b>Madame Jourdain</b>, sa femme.</li>
<li><b>Lucile</b>, fille de M. Jourdain.</li>
<li><b>Nicole</b>, servante.</li>
<li><b>Cléonte</b>, amoureux de Lucile.</li>
<li><b>Covielle</b>, valet de Cléonte.</li>
<li><b>Dorante</b>, comte, amant de Dorimène.</li>
<li><b>Dorimène</b>, marquise.</li>
<li><b>Maître de musique</b>.</li>
<li><b>Maître à danser</b>.</li>
<li><b>Maître d’armes</b>.</li>
<li><b>Maître de philosophie</b>.</li>
<li><b>Maître tailleur</b>.</li></ul>
<p>u. a.
</p>
</td></tr></tbody></table>
<p><b>Der Bürger als Edelmann</b> (Originaltitel: <b>Le Bourgeois gentilhomme</b>) ist eine <a href="Com%C3%A9die-ballet" title="Comédie-ballet">Ballettkomödie</a> von <a href="Moli%C3%A8re" title="Molière">Molière</a> (Jean-Baptiste Poquelin 1622–1673) und dem Komponisten <a href="Jean-Baptiste_Lully" title="Jean-Baptiste Lully">Jean-Baptiste Lully</a>, der Höhepunkt der Zusammenarbeit beider. Die Uraufführung erfolgte am 14. Oktober <a href="1670" title="1670">1670</a> vor dem Hof von König <a href="Ludwig_XIV." title="Ludwig XIV.">Ludwig XIV.</a> im <a href="Schloss_Chambord" title="Schloss Chambord">Schloss Chambord</a>, wobei <a href="Pierre_Beauchamp" title="Pierre Beauchamp">Pierre Beauchamp</a> die Ballette beisteuerte. Die Titelrolle übernahm, mager und bereits sichtbar krank, Molière, Lully spielte den Mufti.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Komödie ist eine gesellschaftliche Satire aus der Zeit Molières und handelt in Paris. Die Figur des Bürgers ist typisch für die damalige <a href="Heuchelei" title="Heuchelei">Heuchelei</a>, aber ist auch heutzutage aktuell, da dieser Typ des Bürgers lange lebt. Die Komödie erwirkt genau das, was Molière beabsichtigte: Es ist besser, man lacht und lebt, als sich vor lauter Gram zu ärgern und lästig zu werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Handlung">Handlung</h2></div>
<p>Der wohlhabende, aber ziemlich einfältige Geschäftsmann Monsieur Jourdain in Paris möchte gern ein Adelsangehöriger werden, da ihm sein bürgerliches Dasein missfällt. Um sich als künftiger adeliger Edelherr zu bilden, stellt er einen Musiklehrer, einen Tanzlehrer, einen Fechtmeister und einen Philosophen und auch einen Schneider mit seinem Gesellen an.
Seine hübsche Tochter Lucile will er zur Marquise machen, indem er versucht, sie mit einem Edelmann zu vermählen, aber Lucile liebt Cléonte, einen gutbürgerlichen Kaufmann, den sie wider den Willen des Vaters heiraten will. Er selbst verliebt sich in eine elegante Marquise und wirbt manierlich, indem er sie reichlich beschenkt. Dorante, ein verarmter Edelmann, intrigiert bei dem Liebeshandel mit der verehrten Marquise Dorimène und deckt seine eigenen Schulden ab. Jourdains Ehefrau kritisiert seine alberne Mildtätigkeit und ahnt, dass das adelige Paar ein falsches Spiel mit ihm und seinem Geld treibt. Jourdain, der edelmännische Bürger, wird schließlich das Opfer eines raffinierten Familienkomplotts. Cléonte begreift, dass er Lucile nur dann ehelichen kann, wenn es Monsieur Jourdain erlaubt, und so tritt er nun als Sohn eines hoheitlichen türkischen Gesandten auf, um schließlich die Heirat zu erwirken. In einem festlichen Akt wird Monsieur Jourdain letztendlich von einem <a href="Mufti" title="Mufti">Mufti</a> zum „Mamamouchi“ (eine Wortschöpfung Molières) ernannt und eine doppelte Hochzeit gefeiert, denn auch das Kammerfräulein der Lucile hat den rechten Ehemann, den Kammerdiener des Cléonte, gefunden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichtlicher_Zusammenhang_der_Entstehung">Geschichtlicher Zusammenhang der Entstehung</h2></div>
<p>Vom 16. Jahrhundert an hatte sich eine politische Freundschaft zwischen Frankreich und der <a href="Hohe_Pforte" title="Hohe Pforte">Hohen Pforte</a> entwickelt, die sich 1669 stark abkühlte, da Frankreich fortwährend die Gegner des <a href="Osmanisches_Reich" title="Osmanisches Reich">Osmanischen Reichs</a> bei der <a href="Belagerung_von_Candia" title="Belagerung von Candia">Verteidigung Candias</a> unterstützte. Der Sultan entsandte deswegen aus seinem Gefolge Süleyman Aga mit einem Schreiben an den französischen Hof. Er wurde zunächst von Außenminister <a href="Hugues_de_Lionne" title="Hugues de Lionne">Hugues de Lionne</a> empfangen, bestand aber auf eine persönliche Begegnung mit dem König. Diese fand am 5. Dezember statt und Süleyman Aga erwartete dabei, dass Ludwig XIV. sich zu Ehren des Sultans erheben würde, was er nicht tat. Ludwig XIV. machte sich dagegen Hoffnungen, dass Aga die Beglaubigungsschreiben eines außerordentlichen Botschafters überbringen würde. Der Sonnenkönig versteifte sich deswegen auf den sonderbaren Einfall, den osmanischen Botschafter in osmanischem Zeremoniell zu empfangen – samt prunkvoller Ehrengewänder, Diwan und Taburet auf erhöhter <a href="Podest" title="Podest">Estrade</a>, Parfum, Kaffee und <a href="Sorbet" title="Sorbet">Scherbet</a>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Grußbotschaft wurde in dem Schreiben Agas jedoch nicht erwähnt, was Ludwig XIV. dazu bewog, das Treffen verärgert abzukürzen. Aga wiederum verstand dies als Affront. Als man ihn nachher befragte, welchen Eindruck der französische König auf ihn gemacht habe, erwiderte er, „das Pferd seines Herrn sei weit reicher geschmückt, wenn dieser sich zum Freitagsgebet begebe.“ Das übertriebene Aufgebot des Königs machte er damit öffentlich lächerlich, was zu dessen Verärgerung noch beitrug.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kurzum – das Treffen endete mit beidseitiger Unzufriedenheit, und der französische König beauftragte Molière und Lully damit, das Osmanische Reich dergestalt zu verulken, dass auf der Bühne eine <i>cérémonie turque</i> inszeniert würde. <i>Le Bourgeois gentilhomme</i> wurde um diese Szene herum aufgebaut, was mitunter als Erklärung für dramaturgische Schwächen herhält. Lächerlich gemacht wurden jedoch auch diejenigen Bürger, die Süleyman Aga während seines Aufenthalts bewundernde Aufmerksamkeit entgegenbrachten.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unterstützt wurden Molière und Lully bei ihrer Arbeit vom <a href="Laurent_d%E2%80%99Arvieux" title="Laurent d’Arvieux">Chevalier Laurent d’Arvieux</a>, der 1665 von einer zwölfjährigen Orientreise zurückgekehrt war. So ähnelte die „türkische Weihe“ einem von ihm beschriebenen Derwischritus. Das Aufsetzen einer Kopfbedeckung wollten Molières Kritiker am Hof allerdings auch als eine Ähnlichkeit mit einer <a href="Bischofsweihe" class="mw-redirect" title="Bischofsweihe">Bischofsweihe</a> erkennen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nicht wohlgesinnt war Molière unter den Ministern auch <a href="Jean-Baptiste_Colbert" title="Jean-Baptiste Colbert">Jean-Baptiste Colbert</a>. Trotzdem traute er sich, in das Stück einen Satz zu schreiben, der Monsieur Jourdain als Sohn eines Tuchhändlers offenbart. Das Publikum bei der ersten Pariser Aufführung am 23. November 1670 dürfte gewusst haben, dass dies auch für Colbert zutraf.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von Colbert gefördert war <a href="Pierre_Perrin" title="Pierre Perrin">Pierre Perrin</a>, der 1669 ein Privileg zur Gründung einer Opernakademie erhalten hatte. Eine Spitze gegen ihn war das von ihm verfasste Liedchen, das Molière seinen Protagonisten in der zweiten Szene des ersten Aktes singen lässt:<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div style="margin-left:3em;" class="poem">
<p>„Ich glaubte Hannchen sey<br>
So schön als tugendsam;<br>
Ich glaubte Hannchen sey<br>
Viel sanfter als ein Lamm.“<sup id="cite_ref-lax_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-lax-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</div>
<p>Hastig hatte man <a href="Carlo_Vigarani" title="Carlo Vigarani">Carlo Vigarani</a> für die Uraufführung in Chambord ein provisorisches Theater errichten lassen, das anschließend doch über Jahre hinweg Verwendung fand. Sein Repertoire an möglichen Bühnenbildern konnte er wegen der räumlichen Verhältnisse nicht ausschöpfen, und so fanden die von <a href="Henri_de_Gissey" class="mw-redirect" title="Henri de Gissey">Henri de Gissey</a> nach Anleitung d’Arvieux’ entworfenen Kostüme des Publikums vermehrte Aufmerksamkeit.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgaben">Ausgaben</h2></div>
<p>Das Werk erschien 1670 zunächst im <a href="Robert_Ballard_(Musikverleger)" title="Robert Ballard (Musikverleger)">Verlag Robert Ballard</a>, die Dialoge mit separaten gesungenen Texten (<a href="Livre_du_Ballet" title="Livre du Ballet">„livret“</a>). 1671 veröffentlichte der Verleger Pierre Le Monnier eine Ausgabe, die beides zusammenfasste. Schließlich kam 1682 eine Molière-Ausgabe hinzu, in der neuer zu singender Text und ausführlichere Szenenanweisungen aufgenommen waren. Unklar ist, ob die neuen Lieder von Lully komponiert wurden.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bearbeitungen">Bearbeitungen</h2></div>
<ul><li>Als Einlage in <a href="Hugo_von_Hofmannsthal" title="Hugo von Hofmannsthal">Hugo von Hofmannsthals</a> Bearbeitung des Stückes entstanden die Ballettsuite <i><a href="Der_B%C3%BCrger_als_Edelmann_(Strauss)" title="Der Bürger als Edelmann (Strauss)">Der Bürger als Edelmann</a></i> und <i><a href="Ariadne_auf_Naxos" title="Ariadne auf Naxos">Ariadne auf Naxos</a></i> von <a href="Richard_Strauss" title="Richard Strauss">Richard Strauss</a> (1912).</li>
<li>Als Theaterstück von <a href="Michail_Afanassjewitsch_Bulgakow" title="Michail Afanassjewitsch Bulgakow">Michail Bulgakow</a> (<i><a href="Der_verr%C3%BCckte_Jourdain" title="Der verrückte Jourdain">Der verrückte Jourdain</a></i>, 1932), das wiederum als Grundlage für eine Oper in drei Akten 1970/71 von <a href="Fritz_Gei%C3%9Fler_(Komponist)" title="Fritz Geißler (Komponist)">Fritz Geißler</a> diente.</li>
<li>Als Ballett-Komödie des Ensembles „Le Poème Harmonique“ (2004).</li>
<li>Als Pantomime mit dem Titel "Mandragora" (1920) von <a href="Karol_Szymanowski" title="Karol Szymanowski">Karol Szymanowski</a></li>
<li>Die Revue Bourgeois bleibt Bourgeois von <a href="Ernst_Toller" title="Ernst Toller">Ernst Toller</a> und <a href="Walter_Hasenclever" title="Walter Hasenclever">Walter Hasenclever</a> besteht zur Hälfte aus einer relativ werktreuen Bearbeitung des <i>Bourgeois gentilhomme</i>, zur anderen Hälfte aus einer Modernisierung des Stücks auf die Verhältnisse der Entstehungszeit um 1929 hin.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hörspiel"><span id="H.C3.B6rspiel"></span>Hörspiel</h2></div>
<p>1960: Hörspielbearbeitung und Regie: <a href="Walter_Knaus" title="Walter Knaus">Walter Knaus</a>. Mit: <a href="Walter_Richter" title="Walter Richter">Walter Richter</a>, <a href="Katharina_Brauren" title="Katharina Brauren">Katharina Brauren</a>, <a href="Uta_Sax" title="Uta Sax">Uta Sax</a>, <a href="Dieter_Kirchlechner" title="Dieter Kirchlechner">Dieter Kirchlechner</a>, <a href="Udo_Vioff" title="Udo Vioff">Udo Vioff</a>, u. a. SDR.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Adaption">Adaption</h2></div>
<ul><li><i>Der Bürger als Edelmann.</i> Regie: <a href="Wilhelm_Semmelroth" title="Wilhelm Semmelroth">Wilhelm Semmelroth</a>, Bearbeitung: <a href="Hugo_von_Hofmannsthal" title="Hugo von Hofmannsthal">Hugo von Hofmannsthal</a>, <a href="Hartmann_Goertz" title="Hartmann Goertz">Hartmann Goertz</a>, Mitwirkende: <a href="Hermann_Thimig" title="Hermann Thimig">Hermann Thimig</a>, <a href="Chariklia_Baxevanos" title="Chariklia Baxevanos">Chariklia Baxevanos</a>, <a href="Peter_Ren%C3%A9_K%C3%B6rner" title="Peter René Körner">Peter René Körner</a>, <a href="Romuald_Pekny" title="Romuald Pekny">Romuald Pekny</a>, Eva Petrus, <a href="Hanns_Ernst_J%C3%A4ger" title="Hanns Ernst Jäger">Hanns Ernst Jäger</a>, <a href="Alfred_Balthoff" title="Alfred Balthoff">Alfred Balthoff</a>, <a href="Hermann_Pfeiffer_(Schauspieler)" title="Hermann Pfeiffer (Schauspieler)">Hermann Pfeiffer</a>, <a href="Paul_B%C3%BCrks" title="Paul Bürks">Paul Bürks</a>; Gesang: Konzertvereinigung des <a href="Wiener_Staatsoper" title="Wiener Staatsoper">Wiener Staatsopernchors</a>, Musik: <a href="Mozarteum" title="Mozarteum">Mozarteum</a>-Orchester Salzburg unter der Leitung von <a href="Ernst_M%C3%A4rzendorfer" title="Ernst Märzendorfer">Ernst Märzendorfer</a>, 90 min., <a href="Nordwestdeutscher_Rundfunk" title="Nordwestdeutscher Rundfunk">NWDR Köln</a>/<a href="%C3%96sterreichischer_Rundfunk" title="Österreichischer Rundfunk">ORF</a>/<a href="S%C3%BCddeutscher_Rundfunk" title="Süddeutscher Rundfunk">SDR</a>/<a href="Radio_Bremen" title="Radio Bremen">RB</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Michel Pougeoise: <i>Le bourgeois gentilhomme.</i> Reihe Balises Oeuvres. Fernand Nathan, Paris 1999 u. ö. ISBN 2-09-180747-8<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>Anm. 1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Le_Bourgeois_gentilhomme?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Der Bürger als Edelmann</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a href="https://imslp.org/wiki/Le_bourgeois_gentilhomme,_LWV_43_(Lully,_Jean-Baptiste)" class="extiw external" title="scores:Le bourgeois gentilhomme, LWV 43 (Lully, Jean-Baptiste)">Der Bürger als Edelmann</a>: Noten und Audiodateien im <a href="International_Music_Score_Library_Project" title="International Music Score Library Project">International Music Score Library Project</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Jérôme de La Gorce und <a href="Herbert_Schneider_(Musikwissenschaftler)" title="Herbert Schneider (Musikwissenschaftler)">Herbert Schneider</a> (Hrsg.): <i>Jean-Baptiste Lully. Œuvres Complètes. Série II. Volume 4</i>, Georg Olms Verlag, Hildesheim u. a. 2006, S. XLV.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Ekkehard Eickhoff: <cite style="font-style:italic">Venedig, Wien und die Osmanen. Umbruch in Südosteuropa 1645–1700</cite>. Stuttgart 1988, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>285</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Der+B%C3%BCrger+als+Edelmann&rft.au=Ekkehard+Eickhoff&rft.btitle=Venedig%2C+Wien+und+die+Osmanen.+Umbruch+in+S%C3%BCdosteuropa+1645-1700&rft.date=1988&rft.genre=book&rft.pages=285&rft.place=Stuttgart" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Ekkehard Eickhoff: <cite style="font-style:italic">Venedig, Wien und die Osmanen. Umbruch in Südosteuropa 1645–1700</cite>. Stuttgart 1988, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>286</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Der+B%C3%BCrger+als+Edelmann&rft.au=Ekkehard+Eickhoff&rft.btitle=Venedig%2C+Wien+und+die+Osmanen.+Umbruch+in+S%C3%BCdosteuropa+1645-1700&rft.date=1988&rft.genre=book&rft.pages=286&rft.place=Stuttgart" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael F. Klinkenberg: <i>Das Orientbild in der französischen Literatur und Malerei vom 17. Jahrhundert bis zum fin de siècle.</i> Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2009, S. 93–102</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Betzwieser: <i>Exotismus und »Türkenoper« in der französischen Musik des Ancien Régime.</i> Laaber-Verlag, Laaber 1993, S. 125–133</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Hösle: <i>Molière. Sein Leben, sein Werk, seine Zeit.</i> Piper Verlag, München 1987, ISBN 3-492-02781-4, S. 287.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Emmanuel Haymann: <i>Lulli</i>, Flammarion, Paris 1991, S. 113.</span>
</li>
<li id="cite_note-lax-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-lax_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10094728_00194.html">Molière: <i>Der Bürger als Edelmann. Lustspiel mit Tänzen in fünf Aufzügen</i>, (<i>Le Bourgeois gentilhomme</i>, Paris 1670, deutsch), übers. von D.L.B. Wolff, in: Louis Lax (Hrsg.): <i>Molière’s sämmtliche Werke</i>, Aachen und Leipzig 1837, S. 190.</a> (Je croyais Jeanneton / Aussi douce que belle; / Je croyais Jeanneton / Plus douce qu‘un mouton.)</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Jérôme de La Gorce: <i>Carlo Vigarani, intendant des plaisirs de Louis XIV.</i> Editions Perrin/Etablissement public du musée et du domaine national de Versailles, 2005, S. 101.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Herbert Schneider: <i>Zu den Fassungen und musikalischen Quellen des Bourgeois gentilhomme von J.-B. Lully</i>. In: Jérôme de La Gorce und Herbert Schneider (Hrsg.): <i>Quellenstudien zu Jean-Baptiste Lully. L'œuvre de Lully: Etudes des sources</i>, Georg Olms Verlag, Hildesheim u. a. 1999, S. 175–199.</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references" data-mw-group="Anm.">
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">La vie de Molière * Chronologie * L'oeuvre de Molière * Sommaire du texte * Les personnages * Résumés et commentaires * Synthèse littéraire * La genèse et l'histoire de la pièce * L'apothéose de la comédie-ballet * La comédie de moeurs * La composition de la pièce * Quelques citations * Jugements critiques * Plans et sujets de travaux scolaires</span>
</li>
</ol>
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<div class="klappleiste-kopf">Werke von <a href="Moli%C3%A8re" title="Molière">Molière</a></div>
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<p><span style="white-space:nowrap">Der fliegende Doktor (1645) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Die Eifersucht des Angeschmierten (1650) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Der Unbesonnene oder Zur Unzeit (1655) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Der Liebesverdruss (1656) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Der verliebte Arzt (1658) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Die_l%C3%A4cherlichen_Prezi%C3%B6sen" title="Die lächerlichen Preziösen">Die lächerlichen Preziösen</a> (1659) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Sganarell oder Der vermeintliche Hahnrei (1660) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Don Garcia de Navarra oder Der eifersüchtige Fürst (1661) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Die Schule der Ehemänner (1661) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Die Plagegeister (1661) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Die_Schule_der_Frauen_(Moli%C3%A8re)" title="Die Schule der Frauen (Molière)">Die Schule der Frauen</a> (1662) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Die Eifersucht von Gros-René (1663) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Das_Impromptu_von_Versailles" title="Das Impromptu von Versailles">Das Impromptu von Versailles</a> (1663) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Die_Kritik_der_%E2%80%9ESchule_der_Frauen%E2%80%9C" title="Die Kritik der „Schule der Frauen“">Die Kritik der „Schule der Frauen“</a> (1663) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Die_Zwangsheirat" title="Die Zwangsheirat">Die Zwangsheirat</a> (1664) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Die Fürstin von Elis (1664) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Die_Liebe_als_Arzt" title="Die Liebe als Arzt">Die Liebe als Arzt</a> (1665) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Don_Juan_(Moli%C3%A8re)" title="Don Juan (Molière)">Don Juan oder Der steinerne Gast</a> (1665) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Der_Arzt_wider_Willen" title="Der Arzt wider Willen">Der Arzt wider Willen</a> (1666) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Der_Menschenfeind" title="Der Menschenfeind">Der Menschenfeind</a> (1666) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Mélicerte (1666) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Das komische Hirtengedicht (1667) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Der Sizilier oder Die Liebe als Maler (1667) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="George_Dandin" title="George Dandin">George Dandin</a> (1668) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Amphitryon_(Moli%C3%A8re)" title="Amphitryon (Molière)">Amphitryon</a> (1668) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Der_Geizige" title="Der Geizige">Der Geizige</a> (1668) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Tartuffe" title="Tartuffe">Tartuffe</a> (1669) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Monsieur_de_Pourceaugnac" title="Monsieur de Pourceaugnac">Monsieur de Pourceaugnac</a> (1669) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Les_amants_magnifiques" title="Les amants magnifiques">Die großartigen Liebhaber</a> (1670) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a class="mw-selflink selflink">Der Bürger als Edelmann</a> (1670) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Psyché (1671) ·</span>
<span style="white-space:nowrap">Die Gräfin von Escarbagnas (1671) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Scapins_Streiche" title="Scapins Streiche">Scapins Streiche</a> (1671) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Die_gelehrten_Frauen" title="Die gelehrten Frauen">Die gelehrten Frauen</a> (1672) ·</span>
<span style="white-space:nowrap"><a href="Der_eingebildete_Kranke" title="Der eingebildete Kranke">Der eingebildete Kranke</a> (1673)</span>
</p>
</div>
</div></div>
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Normdaten (Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4099315-2">4099315-2</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/no2007013553">no2007013553</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/183854159/">183854159</a></span> </div>
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